Vor dem Pinneberger Rathaus wird am 17. Mai die Regenbogenfahne gehisst

Zeichen für Offenheit und gegen Diskriminierung

Vor dem Pinneberger Rathaus wird am 17. Mai die Regenbogenfahne gehisst

Die Stadt Pinneberg steht für Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Als sichtbares Zeichen dafür weht auch in diesem Jahr am 17. Mai vor dem Rathaus die Regenbogenfahne. Damit setzt die Verwaltung ein Zeichen gegen jede Form der Ausgrenzung. Der 17. Mai ist der internationale Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.

„Offenheit und Vielfalt, dafür stehen die Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung und dafür steht auch Pinneberg“, betont Bürgermeister Thomas Voerste. „In Zeiten, in denen wir immer wieder mit Hass und Hetze zu tun haben, ist es umso wichtiger, immer wieder Zeichen für ein offenes und friedliches Miteinander zu setzen“, sagt der Bürgermeister.

Anlässlich der Präsentation der Fahne vor dem Pinneberger Rathaus äußerte sich auch die Integrationsbeauftrage der Stadt Pinneberg Katharina Kegel: „Die Regenbogenflagge ist für mich ein feierlicher und bunter Aufruf für das Verständnis des Anderen. Wir leben in einer freiheitlichen, partizipativen und inklusiven Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen sein sollte. Deshalb lasst uns über Grenzen des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und Herkunft einander verstehen und solidarisch sein.“

Der Aktionstag 17. Mai erinnert an das Jahr 1990, als an eben jenem Tag die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen hat, Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 zu streichen. Seitdem gilt Homosexualität auch offiziell nicht mehr als psychische Krankheit oder Störung. Dennoch haben bis heute homo-, bi-, inter- und transsexuelle Menschen unter Diskriminierung bis hin zu Unterdrückung und Verfolgung zu leiden.

„Eine funktionierende Demokratie braucht die Gewährleistung und Schutz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt als auch Geschlechtergerechtigkeit“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg Deborah Azzab-Robinson. „Der gesellschaftliche Umgang mit diesen Menschenrechten und höchsten Rechtsgütern ist ein Indikator für eine funktionierende Demokratie. Zunehmende Hasskommentare oder Anfeindungen bis hin zur Gewalt sind also ein Warnsignal für uns alle“, so Deborah Azzab-Robinson.

Foto: Die Integrationsbeauftrage der Stadt Pinneberg Katharina Kegel (von links), Bürgermeister Thomas Voerste, Gleichstellungsbeauftragte Deborah Azzab-Robinson und Stadtrat Jens Bollwahn präsentieren vor dem Pinneberger Rathaus die Regenbogenfahne, die am Freitag, 17. Mai, gehisst wird. Credit: Stadt Pinneberg

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