Mit der Regebogenflagge gegen Diskriminierung

Mit der Regebogenflagge gegen Diskriminierung

Vor dem Kreishaus in Elmshorn weht auch dieses Jahr am 17. Mai die Regenbogenflagge. Damit setzt die Kreisverwaltung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie ein Zeichen gegen Diskriminierung sowie für Offenheit und Vielfalt.

„Die sexuelle Orientierung darf nicht zu Nachteilen im Beruf führen“, sagt Daniel Kölbl, Stellvertretender Landrat im Kreis Pinneberg. „Um das zu unterstreichen, weht vor dem Kreishaus am 17. Mai die Regenbogenflagge. Es geht aber noch um mehr, nämlich darum, dass Offenheit und Respekt das kollegiale Miteinander prägen sollten. Homophobie genauso wie andere Formen der Diskriminierung sind nicht willkommen.“

Marion Grün, die als Fachbereichsleiterin Bauen, Umwelt und Verkehr zum Führungsteam der Kreisverwaltung gehört, ergänzt: „Vielfalt und Respekt sind für uns zentrale Werte. Das findet sich auch im Leitbild der Kreisverwaltung wieder. Darin heißt es, dass unsere Kommunikation und unser Handeln auf gegenseitiger Akzeptanz, Rücksichtnahme und Wertschätzung beruhen. Unser Ziel ist ein positiver, möglichst vorurteilsfreier und wohlwollender Umgang miteinander.“

Überall auf der Welt gibt es am 17. Mai Aktionen, die an den 17. Mai 1990 erinnern – den Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen hat, Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 zu streichen. Seitdem gilt Homosexualität auch offiziell nicht mehr als psychische Krankheit oder Störung. Dennoch haben bis heute homo-, bi-, inter- und transsexuelle Menschen unter Diskriminierung bis hin zu Unterdrückung und Verfolgung zu leiden.

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