CSD Bremen 2024

Mit großer Vorfreude präsentieren wir Euch das Motto für den #CSD in #Bremen, welcher am 24.08.2024 stattfinden wird: „Was wollen wir denn noch? Selbstverständlich sein, selbstverständlich leben!“. Das Motto stellt eine kraftvolle Frage sowie Antwort dar und beleuchtet die andauernde Notwendigkeit der Sichtbarkeit und Anerkennung der #LGBTQIA+ #Gemeinschaft in der Gesellschaft. Dieses Motto ist nicht nur eine rhetorische Frage, sondern eine klare Forderung nach Gleichberechtigung und normalisiertem Dasein in allen Lebensbereichen – ein klares Bekenntnis zu Selbstverständlichkeit in der Existenz jeder Person, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.

Diese Thematik ist besonders relevant, wenn man bedenkt, wie oft innerhalb und außerhalb der #LGBTQIA+ #Community darüber diskutiert wird, was „noch erreicht werden muss“. Trotz vieler Fortschritte in der #Rechtssprechung und gesellschaftlichen Akzeptanz, gibt es weiterhin zahlreiche #Herausforderungen und #Diskriminierungen, die täglich erlebt werden. Die Ehe für alle ist ein bedeutender Meilenstein, aber sie markiert nicht das Ende der Notwendigkeit von #Aktivismus, da #gleichgeschlechtliche Liebe auf vielen Ebenen noch immer nicht als gleichwertig angesehen wird.

Das Motto fordert uns daher auf, darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, in der niemand sich „outen“ muss, weil sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als normale Varianz menschlicher Existenz verstanden werden. Es wirft auch Fragen auf bezüglich der Sicherheit von LGBTQIA+ Personen in öffentlichen und privaten Räumen, des Zugangs zu spezifischen Gesundheitsleistungen ohne Diskriminierung und der rechtlichen Anerkennung und Unterstützung in Bereichen wie Elternschaft und Partnerschaft.

Diese Kampagne und ihre Botschaft sind deshalb so kraftvoll, weil sie nicht nur Zustimmung innerhalb der Community, sondern auch eine breite Anerkennung und Unterstützung von außerhalb erfordern. Es geht darum, Strukturen zu schaffen, in denen Diskriminierung nicht nur gesetzlich, sondern auch in den Köpfen und Herzen der Menschen keinen Platz mehr findet.

Zudem ist es wichtig, zu betonen, dass die Rechte und die Akzeptanz von #LGBTQIA+ Personen keine Debatte über „Sonderrechte“ sind, sondern ein essenzieller Bestandteil einer gerechten und offenen Gesellschaft. Der #Christopher #Street #Day (#CSD) in Bremen wird daher nicht nur eine Feier der Vielfalt sein, sondern auch eine Demonstration für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.

Die Organisation des CSD 2024 in Bremen nimmt dabei verschiedene Formen an. Es wird Workshops geben, die dazu dienen, das Bewusstsein und Verständnis für LGBTQIA+ Themen zu schärfen. Weiterhin sind Diskussionen und Veranstaltungen geplant, die sowohl Aufklärungsarbeit leisten als auch Raum für Austausch und Solidarität bieten. All diese Anstrengungen münden in der Parade selbst, die ein Zeichen der Stärke und Einheit setzt und eine klare Botschaft sendet: Wir sind hier, wir sind queer, und wir wünschen uns nichts mehr, als selbstverständlich zu sein, selbstverständlich zu leben.

Das Engagement und der Einsatz aller Beteiligten zeigen, dass der Kampf für Gleichberechtigung und Akzeptanz eine gemeinsame Anstrengung ist, die Solidarität und Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft erfordert. Der #CSD in #Bremen ist dabei nicht nur eine lokale oder nationale Veranstaltung, sondern auch ein Teil einer globalen Bewegung, die für Liebe, Vielfalt und Akzeptanz steht.

Es liegt also in unserer aller Verantwortung, zu diskriminierungsfreien Gesellschaften beizutragen, in denen alle Menschen selbstverständlich sein und leben können. Der CSD Bremen 2024 unter dem Motto „Was wollen wir denn noch? Selbstverständlich sein, selbstverständlich leben!“ ist somit ein bedeutender Schritt auf diesem Weg und eine Einladung an jeden, sich dieser Bewegung anzuschließen.

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